Zusatzleistungen

Zusatzleistungen

Operationen

In unserer Praxisklinik in Hattingen führen wir ambulante Operationen am Bewegungsapparat durch.
Hierzu zählen arthroskopische Eingriffe an dem Schultergelenk (inklusive Stabilisierungsoperationen, Rotatorenmanschennaht und Dekomprimierung), dem Oberen Sprunggelenk und dem Kniegelenk (incl. Kreuzbandplastiken und Meniskusoperationen). Darüber hinaus führen wir dort handchirurgische und fusschirurgische Korrekturen und Eingriffe durch.
Stationäre Operationen, wie die Implantation von Knie und Hüftendoprothesen werden von uns als Beleg-/ Konsiliarärzte im St. Josephs Krankenhaus in Kupferdreh vorgenommen.
Durch unseren Wirbelsäulenchirungen kann die operative Versorgung wirbelsäulenbedingter Erkrankungen sicher gestellt werden. Zu seinem Spektrum gehören Bandscheibenoperationen incl. Bandscheibenprothesen, Wirbelsäulenstabilisierungen sowie Aufrichtungsoperationen (Vertebroblastien).

Genesis CS - körpereigene Unterstützung für Ihren Heilungsprozess

GenesisCS ist ein spezielles System, mit dem Blut aufbereitet wird, um die darin enhaltenen Thrombozyten (Blutplättchen) in hoch konzentrierter Form zu erhalten.
Dieses Konzentrat nennt man PRP (Plättchen Reiches Plasma).
Blutplättchen haben im Körper die natürliche Aufgabe, den Heilungsprozess zu unterstützen und Wunden zu verschließen, zum Beispiel bei blutenden Verletzungen und offenen Wunden.
Zudem enthalten die Blutplättchen sogenannte Wachstums- und Heilungsfaktoren, die zusätzlich den Heilungsprozess unterstützen, zum Beispiel, wenn Verletzungen an Bändern, Sehnen und Muskeln vorliegen.
Durch eine Behandlung mit den hochkonzentrierten Plättchen (PRP) können Sie den Heilungsprozess unterstützen, verbessern und beschleunigen.
Bei akuten Verletzungen wie z. B. Muskelfaserriss, aber auch bei chronischen Erkrankungen, wie z.B. dem Tennisellbogen oder einem Fersensporn können so gute Behandlungserfolge erzielt werden.
 
Eine Therapie mit dem durch GenesisCS hergestellten PRP kann bei und nach operativen Eingriffen, sowie Verletzungen von Gelenken, Bändern, Muskeln und Sehnen eingesetzt werden.
Häufige Anwendungsbereiche sind z. B. der Tennisellbogen, Beschwerden an der Achillissehne/ Achillodynie, Muskelfaserrisse, Bänderdehnungen und - risse, aber auch bei Arthrose.

Wie läuft eine Behandlung mit PRP ab?
Der behandelnde Arzt nimmt eine kleine Menge (ca. 30ml) Blut ab.
Das Blut wird nun in ein speziell dafür vorgesehenes Röhrchen umgefüllt.
Anschließend wird das Blut in der GenesisCS-Zentrifuge für 10 Minuten zentrifugiert. Dies ist der entscheidende Schritt, um PRP zu gewinnen!
Das Blut wird durch die Zentrifugation in seine einzelnen Bestandteile getrennt und dabei das Thrombozytenkonzentrat (PRP) hergestellt.
Der Arzt entnimmt anschließend das PRP aus dem Röhrchen in eine Spritze, mit der er die Injektion dann vornehmen kann.
Das PRP wird direkt an den Ort injiziert, an dem sich die Wirkung entfalten soll - also z.B. ein verletztes Band oder ein angerissener Muskel.
Der Körper aktiviert dann die Blutplättchen, so dass diese die zur Heilung notwendigen Wachstums- und Heilungsfaktoren ausschütten und so Ihre volle Wirkung entfalten können.
Dadurch wird der körpereigene Heilungsprozess verstärkt!

Fazit:
Eine Behandlung mit PRP ist eine Behandlungsmethode, die die körpereigenen Selbstheilungskräfte unterstützt.
Somit kann die Heilungszeit erheblich verkürzt werden und eine Rückkehr in die sportlich bzw alltägliche Aktivität wesentlich früher ereicht werden.
Es wird nur verstärkt, was Ihr Körper von Natur aus auch schon kann.

Sportvis™. Der „innere Verband“ für schnelle, anhaltende Stabilität.

SportVis™ enthält Hyaluronan, ein langkettiges Polysaccharid, das im Körper natürlich vorkommt.

SportVis™ ist angezeigt zur Schmerzlinderung und Optimierung der Wiederherstellung des Sprunggelenks nach Verstauchung ersten oder zweiten Grades sowie zur Linderung chronischer Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des Ellbogens bei lateraler Epicondylagie und zur Linderung von Schmerzen bei Patienten mit symptomatischer Tendinopathie der Rotatorenmanschette.
Wirkungsweise

Das in SportVis™ enthaltene Hyaluronan ist ein langkettiges Polysaccharid, das im Körper natürlich vorkommt. Der pH-Wert und die Osmolalität von SportVis™ sind mit dem Weichteilgewebe biokompatibel.

Bandverletzungen:

SportVis™ enthält die spezielle Hyaluronsäure-Formulierung STABHA™ (Soft Tissue Adapted Biocompatible Hyaluronic Acid).
Am verletzten Band entsteht ein Komplex aus STABHA™ und Fibrin, der das Gelenk stützt.
Die Rekonvaleszenz ist verkürzt, das Gelenk schneller wieder belastbar.
Das verletzte Sprunggelenk wird bis zu 6 Tage früher wieder belastbar als mit der bekannten PECH-Behandlung allein. Darüber hinaus ist das Rezidivrisiko nach einer SportVis™-Behandlung anhaltend vermindert.
Das Rezidivrisiko ist anhaltend reduziert.
 
Sehnenverletzungen:
Neuorganisation von Mikrofibrillen in Fibrillen und Fasern der Sehne.
Unterstützung der Erreichung des optimalen physiologischen Durchmessers der Fasern.
STABHATM umhüllt die verletzte Sehne und stellt somit eine mechanische Grenze für eine bessere Heilung dar.
STABHATM stellt den notwendigen Hyaluronsäure-Gehalt zur Verfügung, der zur Heilung notwendig ist.

SportVisTM beschleunigt auf physiologische Weise die Spontanheilung der Sehne, reduziert die Immobilität und erhöht die Reisfestigkeit und Dehnbarkeit der Sehne ohne schwerwiegende Nebenwirkungen.

SportVis™ im Überblick
Dosierung und Verabreichung
Sprunggelenksdistorsion: Zwei periartikuläre Injektionen in das Weichteilgewebe des Sprunggelenks: eine periartikuläre Injektion innerhalb von 48 Stunden nach der Verletzung und eine zweite periartikuläre Injektion 2 bis 3 Tage nach der ersten Injektion.
Epicondylalgie: Eine periartikuläre Injektion im Bereich des Epicondylus humeri, wenn erforderlich gefolgt von einer zweiten Injektion eine Woche später.
Tendinopathie der Rotatorenmanschette: Eine periartikuläre Injektion in den subacromialen Raum der Schulter unmittelbar über der Sehne, gefolgt von einer zweiten Injektion 14 Tage später.

Die periartikuläre Injektion von SportVis™ soll nur von in dieser Technik geübten Ärzten und Ärztinnen durchgeführt werden.

Arthrosetherapie mit Hyaloron

Hyaloron ist angezeigt bei Schmerzen und eingeschränkter Bewegungsfähigkeit als Folge einer degenerativen oder traumatischen Änderung im Synovialgelenkbereich.
Hyaloron
    Reduziert die Gelenkschmerzen
    Verbessert die Beweglichkeit
     
Medizinischer Hintergrund und Wirkmechanismus
Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen des Körpers wichtige physiologische Aufgaben erfüllt. In den Gelenken sorgt Hyaluronsäure für eine gute Gleitfähigkeit. Im arthrotischen Gelenk wird die Gelenkschmiere „verunreinigt und verbraucht“. Die ins Gelenk injizierte Hyaluronsäure sorgt bildlich gesprochen für eine neue „Schmierung“ des Gelenks. Eine qualitative Aufbesserung der Gelenkschmiere kann durch die intra-artikuläre Verabreichung von hochreinem, stabilisiertem Natrium-Hyaluronat (optimierte viskoelastische Eigenschaften) erreicht werden. Die schmierende und stoßdämpfende Wirkung dieses Produktes mindert die Schmerzen und verbessert die Gelenkbeweglichkeit. Dieser Effekt kann bis zu 12 Monate anhalten nach
Hyaloron wird in wöchentlichen Abständen intraartikulär verabreicht. Entsprechend der Größe des Gelenkes werden bis zu 2 ml intraartikulär verwendet. Die gleichzeitige Behandlung mehrerer Gelenke und wiederholte Behandlungszyklen sind möglich.

Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), zu der auch die Akupunktur gehört ist ein 2000 Jahre altes Therapieverfahren, dass sich bewährt hat.
Bis in das Jahr 2006 lief in Deutschland die weltweit größte Studie bzgl. der
Abklärung der Wirksamkeit von Akupunkturbehandlungen. Die Ergebnisse waren so gut, dass der Bundesausschuss für Ärzte, Krankenhäuser und Kassen die Akupunktur in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen hat. Seit dem 01.01.2007 ist die Akupunktur also für jeden Patienten über die Krankenkasse abrechenbar und gilt als ein anerkanntes und hochwirksames Therapieverfahren.

Extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT)

Die Extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT) ist ein Verfahren, bei dem mit hochenergetischen Schallwellen behandelt wird. In der Orthopädie wird dieses Verfahren sehr erfolgreich zur Therapie von Erkrankungen an Muskeln, Sehnen, Gelenken und Knochen eingesetzt. Insbesondere bei Erkrankungen wie Fersensporn, Kalkschultern und Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis) hat sich diese Therapieform sehr bewährt, so dass eine operative Intervention vermieden werden konnte.